Kraut-Nudeln

Kraut-Nudeln mit… (was eben so da war)

Ich weiß ja auch nicht wie das immer passiert, aber immer haben wir Reste! Ob man nun zuviel Braten übrig hat, das mit dem Bemessen der Nudel-Menge wieder Mal so gar nicht gestimmt hat, oder es im Supermarkt wieder mal Kraut im Monsterformat gegeben hat. ES BLEIBT DOCH IMMER WAS ÜBER -.-‚ In Wirklichkeit muss das doch irgendwas mit der Psyche sein, dass uns insgeheim auf gewisse Gerichte hoffen lässt und schwupps produziert man – natürlich ganz zufällig – Reste. Dann bekommt man endlich mal wieder Wurstnudeln, geröstete Knödel, oder wie heute Kraut-Nudeln mit mehr.

Ein traditionell österreichisches Gericht wären „Krautfleckerl“, die macht man aber nur mit der Nudelsorte „Fleckerl“. Habt ihr schon mal „Fleckerl“ gesehen? Unglaublich wie hässlich Nudeln sein können… Ich mag meine Nudeln gerne gedrillt, gebogen, als Band und natürlich in putzigen Tierformen… aber nicht als Fleckerl (und schon bin ich bei der echt traditionell österreichischen Küche wieder raus -.-).

Und jetzt zu den wichtigen Details, neben der Resteverwertung steht das Gericht in unter 30 Minuten auf dem Tisch und ist ganz einfach in der Zubereitung.

Rezept Kraut-Nudeln

  • Portionen: 4-6
  • Schwierigkeit: easy
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Kraut-Nudeln können durch das Weglassen der Bratenreste und des Specks auch vegan zubereitet werden.

Zutaten

  • 300 g Nudeln
  • 400 g Kraut
  • 150 g Reste von Braten, Schinken oder Wurst
  • 1 mittlere Zwiebel.
  • 10 g Speck oder Speckwürferl, alternative 1 EL Speiseöl
  • Salz,Pfeffer und etwas Chilli zum Würzen
  • 1 Bund frische Kräuter (zB Schnittlauch) peppt das ganze noch etwas auf

Anweisungen

  • Zutaten, größerer Kochtopf, Schüssel, Schneidebrett und 1x scharfes Messer, Gemüsehobel, Nudelsieb und ein Kochlöffel liegen bereit und dann geht schon los.
  • Den Topf mit warmen Wasser füllen (wer will kann mit dem Wasserkocher das Wasser vorheizen um mehr Zeit zu sparen). Das Wasser salzen und zum Kochen bringen, die Nudeln nach Packungsangabe kochen. Wenn ihr schon gekochte Nudeln übrig habt, diese einfach nur 3 Minuten im heißen Wasser ziehen lassen.
  • Während die Nudeln kochen, das Kraut mit einem Gemüsehobel oder einen scharfen Messer fein in eine Schüssel hobeln / schneiden.
  • Die Nudeln abseihen und beiseite stellen.
  • Den Nudeltopf kann man gleich weiterverwenden.
  • Speck würfeln und den geschälten Zwiebel klein schneiden. Speck und Zwiebel im großen Topf (es muss noch genug Platz für Kraut und Nudeln sein) anrösten bis der Zwiebel glasig ist.
  • Nun die Bratenreste hinzufügen und weiterrösten, bis alles leicht braun geröstet ist.
  • Nun das Kraut unterheben und unter rühren anbraten. Auf mittlere Hitze wechseln und alles schön im eigenen Saft und unter rühren anbraten (ca. 3-5 Minuten) Wenn das Kraut anfängt zusammen zufallen, die Mischung kosten und Salz, Pfeffer und Chilli abschmecken. Es kommt auch immer auf die Braten oder Wurstreste an wie würzig die Mischung bereits ist
  • Zum Schluss nur noch die Nudeln unterheben – sollten die Krautnudeln „zu trocken“ sein, kann man noch einen EL gutes Olivenöl zugeben und nochmals durchmischen.
  • Die Hitze auf die unterste Stufe minimieren um das Gericht warm zu halten.
  • Den Schnittlauch noch fein schneiden und über die Teller oder Schüsseln verteilen.

Mein Mann isst noch gerne Kräuterkäse zu den Kraut-Nudeln 🙂

Männersache

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