19. #synchronbacken: Fougasse

Am letzten Wochenende haben Zora und Sandra wieder zum Synchronbacken aufgerufen, dieses mal wurde eine Fougasse nach dem Rezept von Dietmar Kappl gebacken.

Ich habe mich für die Variante von Zorra mit Poolish entschieden, da man dafür weder Hefewasser noch Sauerteig benötigt.  Die Verarbeitung des Teiges war ein Abenteuer… er ist durch den hohen Wasseranteil sehr weich und klebrig. Die typischen „Löcher“ der Fougasse habe ich nicht wirklich zustande gebracht, aber von der knusprigen Krume, dem luftig aber dennoch flaumigen Inneren wurde ich vollkommen für die Arbeit entschädigt.

Fougasse

Zutaten Fougasse – die ich verwendet habe:

  • 4 g Frischhefe
  • 500 g Weizenmehhl Tipo0
  • 390 g Wasser
  • 11 g Salz
  • 1 TL Honig
  • Schwarze Oliven
  • Öl & Mehl für die Weiterverarbeitung

Anleitung:

Am Abend vor dem Backen das Poolish ansetzen:

  • 150 g Mehl
  • 150 g Wasser
  • 1 g Frischhefe

Alle Zutaten gut in einer großen Schüssel vermischen und über Nacht (ca. 12 Stunden) bei Raumtemperatur gehen lassen.

Am Backtag:

  • Poolisch
  • 3 g Frischhefe
  • 350 g Mehl
  • 210 g Wasser

mit einem Teigspachtel in der Rührschüssel der Küchenmaschine abrühren und für 30 Minuten quellen lassen.

Danach Salz und Honig hinzufügen und auf niedrigster Stufen ca. 5 -10 Minuten rühren lassen, bis der Teig sich von der Schüssel löst.

30 g Wasser hinzufügen und auf mittlerer – höchster Stufe für weitere 10 Minuten rühren lassen, bis der Teig schön glatt ist.

Danach wird der Teig in eine geölte Form gelegt (ich habe eine Bratenform für den Ofen verwendet). Den Teig abdecken und gehen lassen.
Wenn sich das Teigvolumen “verdoppelt” hat, wird dieser gefaltet. Da der Teig sehr weich ist, habe ich dafür eine Teigspachtel verwendet.

Nach dem ersten Faltvorgang reift der Teig weitere 40 Minuten ruhen lassen.

Anschließend wird das Teigstück nach Wunsch geteilt und locker zu runden Teiglingen “gefaltet“!!! Zugedeckt wieder für  45-60 Minuten gehen lassen.

Zur Formgebung wird das Teigstück leicht angedrückt und mit einer Teigspachtel eingestochen (also wenn man es schafft).

Es ist darauf zu achten, dass dem Teigstück die Porung nicht ausgedrückt wird -> also die Luftblasen nicht zerdrücken, die sich im Teig gebildet haben.

Nach dem Stechen wird das Teigstück auseinander zur Fougasse gezogen und am besten gleich auf ein  mit Backpapier belegte Blech gelegt.

Gebacken wird die Fougasse mit Schwaden bei 250°C – wer keinen Ofen mit Dampffunktion hat, kann auch eine Feuerfeste Form mit Wasser mit in den Ofen stellen.
Die temperatur nach 12 Minuten auf 220°C reduzieren und kräftig ausbacken (Backzeit ca. 30 Minuten).

Fougasse

Wie es den anderen ergangen ist, erfahrt ihr in folgenden Beiträgen:

Sandra von From Snuggs Kitchen

zorra von 1x umrühren bitte aka kochtopf

Melissa von gourmandises végétariennes

Petra von Obers trifft Sahne

Jeanette von Cuisine Violette

Siomone von zimtkringel

Birgit M. von Backen Mit Leidenschaft

Birgit D von Birgit D – Kreativität in Küche, Haus & Garten

Dagmar von Dagmars Brotecke

Karin von Food for Angels and Devils

Ingrid von auchwas

6 Kommentare

  1. zorra sagt:

    Ich weiss gar nicht was du hast, die sehen aussen und innen perfekt aus! Schön, dass du wieder dabei warst! Bis zum nächsten Mal…

    1. Ich freue mich schon auf das nächste Mal 🙂

  2. EssayHilfe sagt:

    WOW
    Sieht sehr lecker aus! Der Teig ist so sanft und weich. Ein bisschen schwierig für Anfängerin, doch will ich mal probieren.
    Übrigens, 11 g Salz… Ist es nicht viel zu viel?
    Danke!

    1. Die 11g waren vorgeben bei Ausgangsrezept. Aber ich fand es auch zu sauer, deshalb habe ich den Honig zugeben.

  3. Dagmar sagt:

    Da bin ich aber froh dass es dir mit Teig genauso erging, war super weich., aber irgendwie geht es dann doch. Sieht sehr gut aus, alles gelungen.
    Lg Dagmar

  4. Sandra sagt:

    Ich finde sie auch gelungen ????
    Schön, dass Du wieder mit dabei warst!

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