Krapfen – Auftakt für Genuss in rot-weiß-rot

Ich bin ja kein Fan vom Fasching, aber Krapfen sind schon sehr lecker, besonders wenn sie selbst gemacht sind.

Vor dem Rezept noch eine kleine Erklärung um was es sich bei Genuss in rot-weiß-rot handelt. Die österreichische Küche ist schon etwas ganz besonderes und nicht nur wenn man Österreicherin ist.  Wir Österreicher kochen mit Herz und Seele und das schmeckt man auch. Unter dem Banner Genuss in rot-weiß-rot haben wir uns zusammengetan um euch zu zeigen wie man genussvolle Gerichte typisch österreichisch kocht.

Genuss in rot-weiß-rot

Krapfen macht jeder etwas anders – hier geht es zu den anderen Beiträgen:

Jetzt aber endlich zu meinem Rezept…

ZUTATEN TEIG Krapfen
  • 430g Mehl
  • 200ml Milch
  • 1 Eigelb
  • 60g Zucker
  • 80g Butter
  • ½ Würfel Hefe
  • ¼ TL Salz
  • Mark einer Vanilleschote
was man noch benötigt
  • Marillenmarmelade für die Fülle
  • Öl zum Herausfrittieren
  • Staubzucker zum Bestreuen

100 ml Milch und Butter gemeinsam erwärmen. Damit die Masse nicht zu warm für die Hefe ist, die restliche Milch zugeben. Butter-Milch-Mischung in die Rührschüssel geben, Hefe hineinbröseln, Zucker hinzufügen und 5 Minuten stehen lassen. Nun die restlichen Zutaten hinzufügen und 10 Minuten auf mittlere Stufe kneten lassen.

Danach den Teig abgedeckt für ca. 1 Stunde stehen lassen (bis er sich verdoppelt hat).

Die Arbeitsfläche leicht bemehlen und den Teig herausstürzen. Kurz mit der Hand durchkneten und dann in gleiche schwere Stücke aufteilen – ca. 70-80 Gramm pro Krapfen und rund formen.

Danach ca. 15 Minuten abgedeckt rasten lassen.

Das Öl sollte schön heiß sein! Dazu den Test mit einem Essstäbchen machen, steigen Blasen am Essstäbchen hoch, hat das Öl die richtige Temperatur erreicht. Ist das Öl zu kalt, saugen sich die Krapfen mit Öl voll und das will man nicht. Die Krapfen nach einander einlegen – ich mache nie mehr als 2, damit ich sie im Auge behalten kann.  Solange heraus backen bis die Krapfen schön braun sind , dann vorsichtig mit 2 Gabeln wenden. Den Krapfen aus dem Öl heben und auf einem Küchenkrepp abtupfen. Ich lege die Krapfen dann noch für 10 Minuten bei 175 Grad ins Backrohr, damit sie sicher durch gebacken sind. Ihr könnt aber auch einen Krapfen durchschneiden und kontrollieren, ob das Frittieren ausreichend ist.  Die Krapfen vor dem Füllen auskühlen lassen.

Man kann Krapfen mit allem möglichem füllen, für mich ist das einzig Wahre Marillenmarmelade! Unsere selbst gemachte Marillenmarmelade hat allerdings größere Fruchtstücke – das ist lecker am Brot oder im Joghurt, aber zum Füllen ist sie so nicht geeignet. Deshalb püriere ich die Marmelade einfach ganz fein mit dem Pürierstab. Danach fülle ich die Marmelade in einen Dressiersack der mit einer spitzen langen Tülle versehen ist.  Zum Füllen die Tülle bis zur Mitte des Krapfen durchstechen und langsam den Krapfen mit Marmelade füllen. Die Krapfen vor dem Servieren noch mit Staubzucker bestreuen.

Krapfen

 

7 Kommentare auch kommentieren

  1. Sogar mit Papierschlangen! Sehr fesch.

  2. Genauso!für mich auch Marillenmarmelade, wobei mich Marias Krapfen mit dem Hetschalmarmelade auch kräftig anlacht seufz,..

    und deine sind ohne Rum ggg :-))
    lg. Sina

    1. Bei mir ist in der Marmelade Marillen Brand 😂

  3. Friederike sagt:

    ich bin ja auch keine Faschingsfreundin, bin ich eigentlich auch in jungen Jahren nicht gewesen… eine Ausnahme sind wirklich die Krapfen! Ich war schon ein bissl überrascht, dass die selbstgebackenen den gekauften (von der guten Sorte) geschmacklich wirklich soo überlegen sind. Und deine sehen noch dazu ganz besonders schön aus!
    lg

    1. Und sie sind so einfach gemacht….

  4. Hm, und noch einmal so gute und superschöne Krapfen … Ich bin ganz begeistert 🙂 Und könnte jetzt zum Morgenkaffee auch noch einen vertragen … Aber eh, Fastenzeit ;-)))
    Liebe Grüße!

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