Abfrischbrot – Synchronbacken #16

Beim 16. Synchronbacken, von Zora & Sandra ging es um das Abfrischbrot. Ich wollte schon lange ein Brot im Topf backen und so habe ich mich gerne wieder am Synchronbacken beteiligt. Besonders toll am Synchronbacken ist, dass man neben dem Ausprobieren von neuen Rezepten, auch sieht wie die sich die Teige bei den anderen verhalten. Der gegenseitige Austausch über Instagram ist für mich auch ganz toll 😉

Als Grundlage für das Synchronbacken haben die Damen diesmal ein Abfrischbrot nach den Rezept von Sandra ausgewählt:
http://www.from-snuggs-kitchen.com/2014/03/abfrisch-plotziade-brot.html

Die Vorgabe war, dass die zwei Vorteige und das Brühstück ein Muss sind. Zutaten durften abgewandelt werden.

Ich habe mich bei der Zubereitung für die Übernachtgare und längere Ruhezeiten entschieden und habe den 1. und 2. Vorteig am Tag vor dem Backen zubereitet.

Bei den Zutaten habe ich verwendet, was ich zu Hause hatte, da ich nicht gerne zuviele Mehlsorten geöffnet habe. Außerdem habe ich keine Trockenhefe verwendet und noch Brotgewürz und Backmalz hinzugefügt. Da das bei einem Brotrezept eigentlich schon gewaltige Änderungen sind, schreibe ich euch auf, welche Zutaten ich verwendet habe und wie ich bei der Zubereitung vorgegangen bin.

Zutaten für den ersten Vorteig Abfrischbrot:

  • 35 g Weizenmehl, Typ 480 (glattes Mehl)
  • 18 g Wasser, lauwarm
  • 7 g Hefe (ich hatte keine Trockenhefe und habe deshalb meine tiefgefrorene „Frischhefe“ verwendet)

Zubereitung:
Die tiefgefrorene Hefe im Wasser auflösen, Mehl hinzufügen und verkneten. Der Teig wird sehr fest, was für mich etwas ungewöhnlich war.
Ich habe den Teig für 2 Stunden bei Zimmertemperatur gehen lassen, dabei ist der Teig etwas aufgegangen.

Zutaten für den zweiten Vorteig Abfrischbrot:

  • erster Vorteig
  • 120 g Weizenmehl, Typ 480 (glattes Mehl)
  • 75 g Wasser, lauwarm

Zubereitung:
Ich habe etwas mehr Wasser als im Rezept von Sandra angegeben hinzugefügt, weil der Teig für mein Gefühl beim Kneten viel zu trocken war (kann natürlich auch daran liegen, dass mein Mehl eine andere Type ist).
Dann habe ich den Teig noch eine Stunde bei Zimmertemperatur abgedeckt gehen  lassen und danach ist der Teig in den Kühlschrank gewandert.

Morgens war kaum eine Veränderung des Teiges zu erkennen und er war immer noch sehr fest. Somit habe ich mich entschlossen den Teig einfach bis Nachmittag (ca. 7 Stunden) nochmals bei Zimmertemperatur gehen zu lassen. Danach war er auf das Doppelte angewachsen.

Ebenso habe ich das Brühstück für das Abfrischbrot bereits morgens zubereitet:

  • 50 g Weizenvollkornmehl
  • 80 g Wasser, kochend

Zubereitung:
Das Mehl in eine Schüssel geben, Wasser aufkochen und das Mehl damit übergießen. Auch hier habe ich etwas mehr Wasser verwendet, weil beim verrühren von Mehl und Wasser das Verhältnis für mich nicht ganz gestimmt hat. Das Brühstück habe ich dann abgedeckt ebendfalls ca. 7 Stunden quellen lassen.

Zutaten für den Hauptteig Abfrischbrot:

  • zweiter Vorteig
  • Brühstück
  • 295 g Weizenmehl, Typ 480 (glattes Mehl)
  • 200 g Wasser, lauwarm
  • 7 g Hefe
  • 11 g Salz (1 TL)
  • 1 EL Brotgewürz (Pfeffer, Kümmel & Fenchel fein gemahlen)
  • 1 EL Backmalz

Zubereitung:
In der Rührschüssel der Küchenmaschine habe ich zuerst wieder die gefrorene Hefe im Wasser aufgelöst, dann das Brühstück untergemischt. Den 2. Vorteig und alle weiteren Zutaten hinzugefügt.

Den Teig zuerst 1 Minuten auf niedriger Stufe verrühren lassen und dann 7 Minuten auf mittlerer Stufe kneten. Zum Abschluss noch 3 Mintuen auf höchster Stufe kneten lassen.
Der Teig hatte dann eine weiche leicht feucht Konsistenz und hat sich gut von der Rührschüssel lösen lassen.

Nun durfte der Teig 30 Minuten abgedeckt bei Zimmerteperatur rasten. Nach 30 Minuten war er merklich aufgegangen, ich habe ihn mit einer Teigkarte aus der Schüsseln gelöst und mehrmals mit der Teigkarte gewendet.
Danach habe ich den Teig weitere 30 Minuten abgedeckt bei Zimmerteperatur rasten lassen.

Das Gärkörbchen einstauben und den Teig nach dem Rasten noch kurz durchkneten und zu einem kleinen Laib formen. Den Teigabschluss (also die Seite die unten beim Formen ist) habe ich nach unten ins Körbchen gelegt, somit ist es dann beim Backen nicht mehr nötig, dass Brot einzuschneiden und es entstehen unregelmäßige Risse in der Kruste. Das finde ich sehr hübsch.
Das Gärkörbchen habe ich dann wieder abgedeckt und den Teig 40 Minuten bei Zimmertemperatur rasten lassen.

Da mein Gußeisentopf bzw. der Griff vom Deckel nur bis max. 200 Grad geeignet ist. Habe ich das Brot auch nicht so heiß wie im Rezept gebacken, dafür etwas länger. Damit der Topf richtig heiß wird, habe ich ihn bereits beim Aufheizen des Backrohres in den Ofen gestellt und für 30 Minuten aufwärmen lassen.

Das Teig ist im Gärkörbchen schön aufgegangen, ich habe ihn unten noch mit Backspray besprüht, weil ich Angst hatte, dass der Teig eventuell kleben bleibt. Dann habe ich den Teig aus dem Gärkörbchen in den Topf gestürzt und gleich ein leises Brutzeln vernommen. Der Teig ist mir nicht ganz in die Mitte gerutscht, dank dem Backspray, konnte ich den Teigling noch etwas zurecht rücken.

Den Deckel wieder auf den Topf setzen und dann bei 200 Grad für 35 Minuten backen. Danach den Deckel entfernen und für weitere 15 Minuten weiter backen. Das Brot wird beim Backen schön braun.

Nach den 50 Minuten Backzeit den Topf aus dem Backrohr heben und mit einem Pfannenwender das Brot aus dem Topf heben und auf einem Kuchengitter vollkommen auskühlen lassen.

Abfrischbrot

Und wie schmeckt das Abfrischbrot nun?

Die Kruste ist sehr knackig und innen ist es weich. Mich erinnert es an italienisches Brot aus dem Urlaub. Es ist Ciabatta sehr ähnlich. Ich werde das Backen im Topf mit Sicherheit wieder versuchen und testen wie sich andere Teige im Topf verhalten.

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Wie das Abfrischbrot bei den anderen geworden ist, könnt ihr auch auf den Blogs nachlesen:

Zorra von 1x umrühren bitte aka Kochtopf

Sandra von from snuggs kitchen

Ingrid von auchwas

Katha von Katha-kocht!

Lisa von BrotKrumenGestöber

Karin von Food for Angels and Devils

Petra von Obers trifft Sahne

Tamara von Cake, Cookies and more

Simone von Zimtkringel

7 Kommentare

  1. Dagmar sagt:

    Dein Brot sieht toll aus…

    LG
    Dagmar

  2. Das ist richtig schön geworden!
    Liebe Grüße aus Schwaben
    Simone

  3. Großartig seiht es aus. Mit so einer schön aufgerissenen Kruste, da möchte man gleich reinbeißen 😉

  4. zorra sagt:

    Eine richtige „Beauty“ dein Brot! Und sehr schön wie du dein Vorgehen beschrieben hast. Ich fand die Vorteige auch ziemlich fest, ausnahmsweise habe ich aber da nicht so viel abgeändert. 😉

    Ich hoffe nächstes Mal bist du auch wieder dabei. Ach ja und wegen dem Topfknopf, vielleicht kannst du ihn in Alufolie wickeln?

    1. Man kann den Knopf scheinbar tauschen und dann ist es gar kein Problem. Wenn ich das nächste Mal im Geschäft vorbeikomme frag ich einfach 😊

  5. Liebe Christina,
    Ich habe dein tolles Brot schon auf Instagram bewundert, es sieht super lecker aus!

    Liebe Grüsse
    Tamara

  6. Lisa sagt:

    Das sieht ja super lecker aus *-*

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