Eiweiß-Spritzglasur

Eiweiß-Spritzglasur
Ich habe schon viiiiieeele Videos zum Thema Kekse dekorieren gesehen und bin immer noch total fasziniert, was man alles machen kann.
Es gibt natürlich Fertigmischungen für Eiweiß-Spritzglasur, aber ich mag es einfach Dinge selbst zu machen. Um die Spritzglasur haltbar zu machen, muss das Eiweiß pasteurisiert werden.
Eiweiß-Spritzglasur selbst machen. Schritt für Schritt Anleitung #spritzglasur #selbst gemacht #kekse #dekorieren

Vorab eine Info zu Lebensmittelfarben

Lebensmittelfarben sind flüssig, als Gel- oder Pastenfarben sowie als Puder- oder Pulverfarben zu erhalten.

Die Farbstoffe können synthetisch hergestellt werden oder natürlich gewonnen werden. Egal ob natürlich oder künstlichen hergestellt, wichtig ist, dass ihr euch immer die Zutatenliste durchlest, damit auch nichts dabei ist, dass Allergien auslöst. Bei den künstlichen Farben werden teilweise Azofarbstoffe verwendet. Einige dieser Farbstoffe (Gelb- und Rottöne), müssen mit dem Hinweis „kann Aktivität und Aufmerksamkeit bei Kindern beeinträchtigen“ versehen werden. Andere Azofarbstoffe müssen diesen Hinweis nicht tragen.  Weitere Informationen zu diesem Thema findet ihr zum Beispiel hier. Es gibt genügend Lebensmittel Farben ohne diese Azo- Gelb- und Rottöne, allerdings färben diese Farben nicht so gut – aber man erhält durchaus gute Ergebnisse. Ich verwende nur Azo-freie Pasten-Farben, aber hier kann jeder selbst entscheiden.

Zutaten Eiweiß-Spritzglasur

  • 2 Eiweiß
  • 300 g Puderzucker
  • 1 Zitrone
  • Wasser
  • Lebensmittel Farbe (am besten Pasten)

Zubereitung

  • Ihr benötigt eine Edelstahlschüssel und einen passenden kleinen Topf – die Schüssel sollte gerade mit dem Boden in den Topf passen.
    Dann in dem Topf soviel Wasser zum Kochen bringen, dass der Schüsselboden das Wasser nicht berührt – es geht darum, dass der Wasserdampf die Schüssel erhitzt.
  • Das Eiweiß und 20 Gramm Zucker in der Schüssel verrühren. Der Zucker verhindert, dass das Eiweiß beim Erhitzen gerinnt.
  • Wenn das Wasser kocht, die Schüssel auf den Topf setzen und ständig langsam umrühren.
  • Ein Koch-Thermometer wird in das Eiweiß getaucht. Die Hitze nun so regulieren, dass das Wasser eben kocht und so der Wasserdampf das Eiweiß indirekt erhitzt.
    Das Eiweiß ständig verrühren und bis auf mind. 60 Grad erwärmen (ich nehme meist 65 -70 Grad um ganz sicher zu gehen). Dabei löst sich der Zucker.
  • Sind die mind. 60 Grad erreicht, wird die Schüssel vom Wasserbad genommen. Nun schlägt man das Eiweiß steif.
    Man gibt Löffelweise ca. 300 Gramm Puderzucker dazu. Der Eischnee wird dabei sehr fest und glänzend. Die richtige Konsistenz hat die Spritzglasur, wenn sie fest am Rührbesen hängen bleibt.
  • Nun kommt der farbige Teil 😉 Ihr solltet euch schon vorher überlegen, wie viele Farben ihr zum dekorieren braucht und wieviel von einer Farbe ihr zirka verwenden wollt.
    Für Farbe braucht ihr eine kleine Schüssel, einen Löffel und einen Spritzsack (ich empfehle hier einen Einmalspritzsack).
  • Zitrone auspressen und den Saft bereit stellen.
  • Bei Lebensmittelfarben ist es je Marke ganz verschieden, wieviel man benötigt, am besten mit kleinen Mengen starten und gut verrühren. Hat man die gewünschte Farbe erhalten, muss man die Spritzglasur mit etwas Zitronensaft und Wasser verdünnen bis die Masse zähflüssig (nicht zu fest und nicht zu flüssig) wird.
  • Wenn fertige Spritzglasur in die Vorbereiteten Spritzsäcke füllen und gut verschließen. Die Spritztüte erst anschneiden, wenn man mit dem dekorieren beginnt.
Eiweiß-Spritzglasur
Ich verwende die Eiweiß-Spritzglasur vor allem für die Deko von Lebkuchen.
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2 Kommentare zu „Eiweiß-Spritzglasur“

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