Die Sache mit dem Salat

Heute geht es um Tipps wie man Salat  einfach anrichten kann und weiter unten findet ihr noch ein Rezept für Salat to go im Glas.

Salat ist für mich so eine Sache, wenn man in Lokalen einen Salat bestellt, bekommt man die unterschiedlichsten Dinge serviert.
Im schlimmsten Fall bekommt man eine Schüssel mit lätscherten Salat (nicht mehr ganz frischem Salat) und Fertigprodukten aus dem dem Glas, im besten Fall wird der Salat vom Koch liebevoll behandelt und man findet am Teller knackige Salate mit gut abgeschmeckter Dressing.
Natürlich gibt es dann noch die unterschiedlichsten Salate to go mit fertigen Dressings, die man in den Geschäften bekommt. Diese habe ich auch schon probiert und auch hier die unterschiedlichsten Erfahrungen gemacht.

Ich bin für mich zu dem Ergebnis gekommen, dass ich in Lokalen einfach frage was am Salatteller ist und erst danach bestelle und einen Bogen um jegliche Fertig-Salate mache, weil man eigentlich nur ein paar Minuten benötigt um Salat zum Mitnehmen vorzubereiten (oder natürlich zum gleich essen).

Die Sache mit dem Salat

Generell benötigt man in der eigenen Küche nur ein paar Zutaten, die immer vorrätig sein sollten:

guten Essig:
Ich persönlich mag lieber milde Sorten Essig, so bin ich zur Zeit in den „Birnen Balsam Essig“ von den Essigmacherinnen verliebt und verwende zusätzlich noch gerne Crema di Balsamico.

gutes Öl:
ich habe Olivenöl, Rapsöl und Kürbiskernöl.

Bei der Auswahl von Essig und Öl lohnt es sich definitiv in ein Fachgeschäft zu gehen, wo man die Sorten auch verkosten kann. So kann man feststellen welche Sorten man bevorzugt.

Gewürze & Senf:
Salz, Pfeffer usw. die man sonst auch fürs Kochen verwendet und Senf.

Kräuter / Kresse
Frische Kräuter & Kresse die man zB auf der Fensterbank zieht, alternativ tiefgekühlte Kräuter.

Körner und Samen
Ich habe immer einen Körner und Samenmix zu Hause, diesen verwende ich auch für Müsli oder beim Backen von Brot und Gebäck.

zum Süßen:
Oft reicht es aus wenn man süße Äpfel verwendet und nicht zuviel Essig. Sollte es an Süße fehlen kann man Zucker, Ahornsirup, Kokosirup usw. verwenden.

Was man je nach Lust uns Laune frisch kauft:

Salat kann man aus allem machen was einem schmeckt. So gibt es bei Blattsalaten viele unterschiedliche Sorten, hier sollte man sich einfach durchkosten.
Mag man keine Bitterstoffe, greift man zB zu Vogerlsalat (Feldsalat), Kopfsalat, Lolo Rosso, Lolo Bianco usw.  Oft werden auch gemischte frische Pflücksalate angeboten. Man kann sich Pflücksalate übrigens auch hervorragend in einer Blumenkiste ziehen.

Knackig wird der Salat wenn man zB Karotten, Gurken, Äpfel, Birnen oder fein geschnittenes Rotkraut (Rotkohl) dazufügt.

Auch Beeren harmonieren mit der Säure des Essig.

Für alle die es nicht nur „grün“ wollen, können zB gekochte Eier, gebratenes Fleisch oder Speck, Käse in Stücke geschnitten und Croûtons zugeben.

Es gibt unzählige Kombinationen die man ausprobieren kann.

Wichtig ist, dass man den Salat wirklich gut und mehrmals wäscht (natürlich auch das Gemüse und Obst, dass man sonst noch verwendet).

Salt – Dressing:

Früher hatte ich so einen Dressingshaker – wo am Becher Linien für Essig, Öl usw. eingezeichnet sind… Ich bin immer gescheitert -.-

Ich habe mich dann einfach entschlossen, Salat wie das andere Essen auch einfach abzuschmecken, ohne großartig zu Messen.

Als erstes bereite ich immer alle Zutaten in einer Schüssel vor.

Wichtig: Beeren, geschnittene Eier oder andere weiche Zutaten sollten immer ganz am Schluss hinzugefügt werden (wenn der Salat schon mariniert ist), damit sie nicht zerdrückt werden.

Dann würze ich die Zutaten mit Salz und Pfeffer und mische die Zutaten gut durch und setze etwas Essig zu (ca 1-2 EL) und mische wieder durch.
Dann koste ich ob noch etwas fehlt würze bei Bedarf nach. Zum Schluss gebe ich noch Öl zu (1-2 EL).

Als Grundlage für Dressings kann man auch ein Pesto verwenden – zum Beispiel mein Basilikumpesto.

Wenn man einen Salat to go, also Salat zum Mitnehmen vorbereitet, schichtet man die Zutaten. Unten kommt die Dressing und die Zutaten die mit der Dressing durchziehen dürfen und darüber die Dinge die besser erst kurz vor dem Essen mit der Dressing in Berührung kommen sollen.

Salat to go

Zutaten für Salat to go im Glas (pro Glas):

  • 2 EL Basilikumpesto
  • 2 mittlere Tomaten (verschiedene Farben machen sich besonders Hübsch in Salaten)
  • Salz & Pfeffer
  • 2 Hände voll Blattsalat
  • 3 Schnitten Käse
  • 1 EL Essig
  • ein paar Blätter frischer Basilikum
  • 1 Hand voll Croûtons
  • 1 Großes Glas (500 – 750 ml), dass man gut verschließen kann.

Anleitung Salat to go:

  • Essig mit Pesto mischen und als erstes ins Glas füllen.
  • Tomaten waschen und würfeln und ins Glas füllen.
  • Käse würfeln und im Glas auf die Tomaten legen
  • Blattsalat gut waschen, trocken tupfen und zerpflücken. Im Glas auf die Tomaten legen und mit etwas Salz und Pfeffer würzen.
  • Am Schluss noch die Croûtons oben auf legen.

Beim Befüllen des Glases darauf achten, dass ca. 2 Finger breit platz im Glas bleibt, damit die Zutaten durch Schütteln gut vermischt werden können.

Die Gläser im Kühlschrank aufrecht aufbewahren – so kann man den Salat gut 2-3 Tage im Kühlschrank lagern.

2 Kommentare

  1. Susanne sagt:

    Als ich ein Kind war, gab es in den Wirthäusern immer so einen furchtbaren Salat zu Essen – lätscherte Salatblätter, Bohnen und Karotten aus der Dose und ein Dressing, dass mit Unmengen des billigesten, sauersten Essigs abgeschmeckt war. Es war furchtbar. Und das Schlimmste: ich musste neulich feststellen, dass es ihn immer noch gibt, den Salatteller des Grauens. Das ist Selbermachen wirklich die allerbeste Lösung…

    1. Ja, den gibt es leider immer noch und dazu ist er schön teuer 😑

Kommentare sind geschlossen.